2013/06/02

Mt. Shindainichi im Tanzawa-Gebirge von Kanagawa

Am ersten Golden Week Feiertag ging's auf zum Wandern, und zwar zum Shindainichi (新大日), einem Berg im Tanzawa-Gebirge (丹沢山地) in Kanagawa. Er ist nicht sonderlich hoch, nur 1.340 m und war auch recht leicht zu bewältigen. 

Wandern am Shindainichi
Allerdings haben wir eine Route ausgewählt gehabt, die von niemand anderem sonst benutzt wurde, und da doch ständig "Achtung Bären" stand, habe ich schon befürchtet, dass wir widerwillig Freundschaft mit Meister Petz machen müssten. 

Naturschutzgebiet im Tanzawa-Gebirge

Immerhin fehlten die lärmenden Gruppen pensionierter Japaner, die sonst immer auf alle möglichen Berge hinaufziehen und so die Bären verscheuchen könnten. 

Sumi meistert die Brücken
Zum Glück haben wir in diesem stillen Wäldchen aber keine Bären getroffen. Dafür gab es für mich etwas weniger erfreuliches, nämlich insgesamt 4 merkwürdige Brücken über kleine Schluchten bzw. Abhänge. Beim Hinweg ging es ja noch für mich, aber beim Rückweg änderte sich die Perspektive und mein Vertrauen in die Bückchen war nicht gegeben, also bin ich dann auf allen Vieren sprichwörtlich hinübergekrallt. Sumi fand nur die eine Eisenbrücke nicht so vertrauenswürdig, die mir wiederum keine Probleme bereitete. 

Blick vom Gipfel des Shindainichi auf
die Stadt Odawara und die Izu Halbinsel
 Am Gipfel auf 1.340 Metern angekommen haben wir auch andere Wanderer getroffen, die allesamt von der anderen Seite des Berges gekommen waren (dort, wo es eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr gibt). 

Am Gipfel auf 1.340 Metern
Es war wirklich ein netter, angenehmer Wanderweg - bis auf die Brücken - der nicht allzu viel Anstrengung abverlangte - bis auf die Brücken. Und sollte ich endlich mal meine Höhenangst überwunden haben, würde ich ihn gern noch einmal abgehen. Im Winter, wo die Aussicht auf das Meer und die Stadt Odawara dann klarer ist. Und dann sollte auch eine Bärenglocke am Rucksack hängen. ;P

Weitere Bilder: 

Meine Brücke des Grauens - der Hinweg ging ja noch....
Irgendwo unten im Dunst liegt das Meer :)
Ende April blühen nur noch auf den Bergen
die letzten Kirschblüten
Rechtzeitig zum Mittagessen waren wir am Gipfel :P

2 Kommentare:

  1. die arme sumi ganz erschöpft, wurde nie uber diese brücke gehen

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    1. Nein, nein, Sumi war nicht erschoepft! Sie hat so an der Leine gezogen, deswegen schaut sie so komisch drein ;P Die Bruecke war kein Problem fuer sie ^^

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